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New wave of attack on Swiss Webservers

Author: Serge Droz

Since a few weeks SWITCH-CERT has observed a dramatic increase in sophisticated attacks on Swiss web servers. The compromised servers will then be used to distribute malware through drive-by attacks. We currently observe two different, although related, linux based attacks. Both deploy the black hole exploit kit as the actual drive-by infrastructure.

Both attacks are extremely difficult to detect for website owners, because:

  • The attacker code is in the server config, through modules, not in the content part
  • The black hole exploit kit returns malicious content only once per day and IP

The two attack waves have been dubbed darkleech and Cdorked respectively. Most attacks go after cPanel managed systems and target Apache. But this is not always the case: There are reports, that versions exist that target Lighttpd and nginx. Many of the compromised systems seem to also have a modified sshd, containing a backdoor installed. So if a compromise is detected, sshd must be cleaned, too. Sometimes it’s possible to spot tampered binaries through an integrity check, that various package managers offer. This obviously only works if a packet has been installed through a package manager. On cPanel based systems the webserver is not installed by this mechanism.

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Mehr Drive-By Exploits auf gehackten Schweizer Webseiten

Als Drive-By Exploit oder Drive-By Download bezeichnet man es, wenn auf dem Computer eines Internetnutzers nur durch das Aufrufen einer Webseite im Browser automatisch und unbemerkt schädliche Software installiert wird.

Nach der Infektion mit schädlicher Software haben Kriminelle meist unbegrenzten Zugirff auf den Computer und die darauf gespeicherten Daten und versuchen damit Geld zu verdienen. Trojaner stehlen z.B. Zugangs- und Kreditkarteninformation des Benutzers oder greifen in sein Ebanking ein. Ransomware versucht durch Einschüchterung des Benutzers und durch Blockade des PCs Geld zu erpressen.

Gemäss eines Berichts (PDF) der “European Network and Information Security Agency” ENISA stellen Drive-By Exploits für 2013 die grösste Bedrohung für Internetnutzer dar. Dies bestätigen auch die Zahlen aus der Schweiz. Continue reading


Schutzmassnahmen gegen Drive-by-Attacken – Teil III

Dieser Artikel wurde von Renato Ettisberger geschrieben.

Fortgeschrittene Drive-by-Angriffe

Im ersten Teil der Serie haben wir uns auf Windows XP und die dort implementierten Gegenmassnahmen konzentriert. Wie von uns aufgezeigt, bieten sie wenig Schutz vor Drive-by-Angriffen. Im zweiten Teil lag der Fokus bei den Plug-Ins, die die Sicherheit bei Windows Vista und Windows 7 negativ beeinflussen können. In beiden Teilen lag der Schwerpunkt auf 08/15-Angriffen die nicht sehr fortgeschritten sind. Dies ändern wir nun in diesem Teil der Serie. Wir zeigen auf, dass sich die Schwachstelle auch auf Windows 7 und zwar ohne Nutzung von irgendwelchen Plug-Ins ausnutzen lässt. Als Gegenmassnahme stellen wir u.a. mit EMET ein frei erhältliches Tool von Microsoft vor. EMET kann sogar diese fortgeschrittenen Angriffe stoppen. Es ist aber kein Allheilmittel, wie die abschliessende Demo aufzeigen wird. Schliesslich geben wir im letzten Abschnitt Tipps, wie man seinen Windows-PC besser vor Angriffen dieser Art schützen kann.

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Schutzmassnahmen gegen Drive-by-Attacken – Teil II

Dieser Artikel wurde von Renato Ettisberger geschrieben.

Das Problem der Plug-Ins

Im ersten Teil dieser Serie haben wir aufgezeigt, wie wenig Schutz die implementierten Gegenmassnahmen bei Windows XP in Bezug auf Drive-by-Angriffe bieten. Der Hauptgrund dafür ist, dass die Basis-Adressen von DLLs für ein bestimmtes Windows XP-System (Sprach- und Service Pack-abhängig) vorhersehbar sind. Ein Angreifer nutzt diesen Umstand, um daraus Code-Sequenzen zusammenzuhängen (ROP) und damit die „Schutzfunktion“ DEP zu umgehen.

Microsoft hat bei der Entwicklung von Windows Vista, Windows 7 und Windows 8 darauf reagiert. Zum einen ist bei neueren Windows-Systemen der „Protected Mode“ für den Internet Explorer (ab IE7) vorhanden. Ein Angreifer kann sich damit nicht mehr so einfach auf dem System permanent festsetzen. Zum anderen ist neben DEP mit ASLR eine zweite Gegenmassnahme standardmässig aktiviert. ASLR steht für „Address Space Layout Randomization“ und sorgt dafür, dass die DLLs an zufällige Basis-Adressen geladen werden. Damit kann der Angreifer die notwendigen Code-Sequenzen zur Umgehung von DEP nicht mehr zusammenstellen, weil er deren Basis-Adressen nicht mehr kennt. DEP bleibt dadurch effektiv und erstickt den Angriff im Keim – zumindest in den meisten Fällen.

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More Malware distributing Websites in Q3 2012

 In the 3rd quarter 2012, SWITCH-CERT has helped to clean 1260 malware distributing websites under the .ch and .li top level domains. This is more than twice than in the quarters before.

Visiting a hacked website is the most common reason to get infected with malware. Most often these are legitimate websites that are compromised by cyber criminals. The attackers inject invisible elements, such as iframes of javascript into the website. These invisible elements try to exploit vulnerabilities when a visitor opens the website with his browser. When the exploits succeed, the computer of the visitor is most likely infected with a trojan and becomes part of a botnet. The attackers now have complete remote control over the infected system and can use it to steal confidential data, attack e-banking, send SPAM or launch a Distributed Denial of Service (DDOS) attacks from the “bot client”.

The dramatic rise of compromised websites in Q3 2012 is most likely due to a vulnerability in the popular Plesk server admin software, that allowed attackers to access the websites and enabled them to inject their invisible code. Exploit kits were commercially available on the internet.

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Schutzmassnahmen gegen Drive-by-Attacken – Teil I

Dieser Artikel wurde von Renato Ettisberger geschrieben.

Einführung

Internet-Kriminelle nutzen „Drive-by-Angriffe“ seit längerem um Clients mit Schadcode zu infizieren, d.h. der Besuch einer infizierten Webseite reicht dazu bereits aus. Deshalb informiert SWITCH die Halter und Betreiber von infizierten Webseiten in der Schweiz und Liechtenstein und fordert sie auf, den Schadcode innert 24 Stunden zu entfernen.

Effektiver ist es jedoch, die Client-Systeme von vornherein besser vor Angriffen dieser Art zu schützen. Dies ist mit wenig Aufwand sehr wohl möglich. Anhand eines konkreten Beispiels zeigen wir in dieser Blog-Serie auf, welche Gegenmassnahmen standardmässig auf Windows-Systemen vorhanden sind und wie sie funktionieren. Im zweiten Teil gehen wir auf die Problematik der Plug-Ins ein und demonstrieren welche negativen Auswirkungen diese auf die Sicherheit eines aktuellen Windows-Systems haben können. Im abschliessenden Teil stellen wir schliesslich ein frei erhältliches Tool von Microsoft vor, das einen sehr effizienten Schutz vor Drive-by-Angriffen bieten kann.

Solche Angriffe sind für sämtliche Client-Betriebssysteme relevant: Von Windows über Mac OS X und Linux bis hin zu iOS (iPhone oder iPad) oder Android. Als Fallbeispiel für die Blog-Serie nehmen wir eine Schwachstelle in Internet Explorer 8 auf Windows XP und Windows 7. Der Grossteil des Inhaltes spricht sicherlich die Security-Spezialisten an. Im letzten Teil geben wir jedoch einfache Tipps für jedermann und zeigen, wie man seinen Windows-PC besser vor Angriffen aus dem Internet schützen kann.

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